„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Weiterlesen

Aufruf

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt

Deutschland ist ein demokratisches und weltoffenes Land, eingebettet in die Europäische Union als Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, den universellen Menschenrechten verpflichtet. In Deutschland leben seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zusammen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenwürde gilt für alle Menschen, gleich ob sie seit Generationen hier leben, zugewandert oder als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Wer in seiner Heimat aufgrund von Krieg und Verfolgung um Leib und Leben fürchten muss, hat Anspruch auf Schutz in Europa. Wir treten dafür ein, dass Deutschland auch weiterhin seine humanitären Verpflichtungen erfüllt. Zugleich steht außer Frage, dass wir unbedingt eine gemeinsame europäische Lösung brauchen, um Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen und den Anliegen der vielen schutzsuchenden Menschen gerecht zu werden. Kein Mitgliedstaat der Europäischen Union darf sich der gemeinsamen Verantwortung entziehen.

Die Aufnahme und Integration der vielen Flüchtlinge sind verbunden mit großen gesellschaftlichen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen. Tausende von Bürgerinnen und Bürgern sowie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden, Polizei, Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen leisten Beeindruckendes. Dieses Engagement steht für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die ungebrochene Hilfsbereitschaft zeugt davon, dass Solidarität und Mitmenschlichkeit zu den prägenden Werten unserer Gesellschaft gehören.

Deutschland braucht erheblich mehr Investitionen in seine Zukunftsfähigkeit. Dies zeichnet sich bereits seit Langem ab, wird angesichts der hohen Flüchtlingszahlen aber immer dringlicher. Wir benötigen Investitionen in Bildung, Ausbildung und Beschäftigung, ausreichenden bezahlbaren Wohnraum, eine funktionierende öffentliche Infrastruktur sowie Sicherheit vor Gewalt. Menschen, die von Armut, Arbeitslosigkeit oder fehlender sozialer Absicherung betroffen sind, dürfen bei der Lösung der gegenwärtigen Herausforderungen nicht vernachlässigt werden. Alle müssen die gleiche Chance bekommen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Die menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen, ihre Integration und die Verhinderung von sozialer, kultureller und gesellschaftlicher Spaltung sind eine Gemeinschaftsaufgabe. Bund, Länder und Kommunen, Wirtschaft und Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Organisationen der Wohlfahrtspflege sowie die gesamte Zivilgesellschaft müssen auch weiterhin Verantwortung tragen. Wir sind überzeugt, dass wir die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, gemeinsam bewältigen können.

Ein friedliches Miteinander und die Integration in die deutsche Gesellschaft gelingen nur dann, wenn die Werte des Grundgesetzes und unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens von allen akzeptiert werden. Dies bedeutet etwa, dass das Recht auf freie Ausübung der Religion ohne Unterschied anerkannt werden muss. Es bedeutet aber auch, dass niemand die eigene kulturelle oder religiöse Prägung als Deckmantel missbrauchen darf, um die Grundrechte der Glaubens- und Gewissensfreiheit, der körperlichen Unversehrtheit und der Gleichberechtigung von Mann und Frau in Frage zu stellen oder Minderheiten zu diskriminieren. Dort, wo das Gewaltmonopol des Staates missachtet oder Straftaten begangen werden, müssen die Täter strafrechtlich verfolgt werden. Straftäter mit ausländischer Staatsangehörigkeit müssen gegebenenfalls mit der Beendigung ihres Aufenthalts in Deutschland rechnen.

Viele Flüchtlinge werden für lange Zeit oder dauerhaft bei uns bleiben. Jeder Einzelne von ihnen muss als Mensch mit seinem Schicksal und seinen oft leidvollen Erfahrungen wahrgenommen werden. Ein nachhaltiger Integrationserfolg setzt ausreichende Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe sowie die Bereitschaft zur Integration voraus. Deutsch zu lernen ist dabei genauso wichtig wie ein möglichst früher Zugang zu Integrationsmaßnahmen, Bildung, Kultur, Arbeit und Sport.

Die Eingliederung in den Arbeitsmarkt ist eine wesentliche Voraussetzung für eine nachhaltige Integration von Flüchtlingen. Dafür sind möglichst betriebsnahe Maßnahmen, die den Einstieg in eine qualifizierte Berufsausbildung und deren erfolgreichen Abschluss ermöglichen, genauso wichtig wie Qualifizierungsmaßnahmen zur Aufnahme einer Beschäftigung. Die Maßnahmen und Programme müssen zu einer Gesamtstrategie für die Schaffung ökonomischer und gesellschaftlicher Teilhabechancen zusammengeführt werden.

Wir wollen Demokratie und Rechtsstaat stärken. Wir stehen für Solidarität und Weltoffenheit. Wir sind davon überzeugt: Jeder, der in unserem Land Schutz sucht, muss Anspruch haben auf ein faires und rechtsstaatliches Verfahren. Auch denjenigen, die wegen wirtschaftlicher Not und Elend nach Deutschland kommen und als Ergebnis eines rechtsstaatlichen Verfahrens keine Bleibeperspektive haben und deshalb in ihre Heimat zurückkehren müssen, ist mit Empathie und Respekt zu begegnen.

Mit großer Sorge erfüllt uns die Tatsache, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen das Thema Flucht und Migration derzeit dazu nutzen, Feindseligkeit zu schüren und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage zu stellen. Jeder Form von Hass, Rassismus, Beleidigung oder Gewalt treten wir mit Entschiedenheit entgegen.

Wir rufen dazu auf,

  • die Flüchtlings- und Einwanderungsdebatte sachlich und lösungsorientiert zu führen statt öffentlich Ressentiments zu schüren oder parteitaktische Interessen zu verfolgen,
  • menschenfeindlichen Äußerungen und Handlungen, gleich woher sie kommen und gegen welche Gruppe sie sich richten, entgegenzutreten,
  • rechtsextreme, menschenverachtende Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte, auf Polizistinnen und Polizisten, auf Vertreterinnen und Vertreter der Presse sowie Helferinnen und Helfer strafrechtlich konsequent zu verfolgen.

Wir treten ein für

  • die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts,
  • einen Dialog über kulturelle, religiöse und soziale Unterschiede und die Schaffung von Räumen der Begegnung,
  • eine solidarische und nachhaltige Politik, die allen in Deutschland lebenden Menschen gerechte Teilhabechancen eröffnet,
  • ein verbessertes Bildungsangebot als Schlüssel für eine erfolgreiche gesellschaftliche Integration,
  • eine Flüchtlingspolitik, die im Einklang mit unseren humanitären und menschenrechtlichen Verpflichtungen steht und faire Asylverfahren garantiert,
  • den Schutz der Grundrechte, zu denen die Glaubens- und Gewissensfreiheit und das Recht auf körperliche Unversehrtheit ebenso zählen wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Diskriminierungsverbot,
  • den Schutz aller Menschen vor Gewalt, Menschenfeindlichkeit und Fremdenhass,
  • eine ausreichende finanzielle Vorsorge, damit die bestehenden und durch die Aufnahme von Flüchtlingen zusätzlichen Aufgaben von Bund, Ländern und Kommunen im Sinne einer nachhaltigen Integration erfüllt werden können,
  • die Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols bei der Bekämpfung von Kriminalität und ein friedliches Miteinander ohne Gewalt,
  • ein Europa, das die Menschenwürde schützt und Perspektiven für ein friedliches Zusammenleben schafft.

Gerade in Krisenzeiten dürfen wir die rechtsstaatlichen, sozialen und humanitären Errungenschaften unserer Gesellschaft nicht aufgeben. Die Würde des Menschen zu schützen, ist unser Ziel. Deshalb engagieren wir uns mit vereinten Kräften für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland und Europa.

Download

An Appeal

“Human Dignity shall be Inviolable"

Alliance for Tolerance, Solidarity, Democracy and Constitutional State - Against Prejudice, Hatred and Violence

Germany is a democratic, cosmopolitan nation. It is integrated into the European Union – a community of shared values and common economic policy – and a nation bound to the principles of universal human rights. People of wide-ranging cultures, religions and ethnic backgrounds have co-existed in Germany for decades. The protection of human dignity that is anchored in our Basic Law applies to all who live here – regardless of whether they have been here for generations, or have arrived as migrants or refugees.

Those driven from their homes by war and persecution and in fear of their lives have a right to seek shelter in Europe. It is our belief that Germany must continue to fulfill its humanitarian duty in this regard. At the same time, there is no doubt that a common European solution is essential to address why people are fleeing, and to ensure that those who do so are treated properly. No member state of the European Union can opt out of this shared responsibility.

Taking in and integrating a large number of refugees poses huge social and economic challenges. Thousands of citizens, civil servants and volunteers have made a major contribution through their work in public offices, the police force, charity organizations and other authorities. This civic engagement reflects a strong sense of social cohesion. The tireless commitment shows that solidarity and empathy are among the fundamental values of our society.

Germany needs to invest heavily to ensure it can meet the challenges of the future. This has been known for some time but has been given added urgency due to the large number of refugees. We need investment in education, training and employment opportunities. We need affordable housing and a functioning public infrastructure. We need to provide safety from violence. And those afflicted by poverty and unemployment, or who lack a social safety net should not be neglected in the face of the current challenges. Everyone must have an equal chance to participate in our society.

The humane acceptance and integration of refugees is vital to preventing a social and cultural divide. It is a task for all of us – at federal, state and municipal levels; for corporations and labor unions; for the Church and other religious communities; and for charitable organizations. The whole of civil society must continue to shoulder the responsibility. It is our firm belief that we can overcome the huge challenges we face if we tackle them together.

Peaceful co-existence and integration into German society are only possible if everyone recognizes and accepts the values enshrined in our Basic Law and those that form the basis of our society. These include freedom of religion – whatever that religion may be. But this does not grant the right to use cultural or religious beliefs as a pretext for violating the basic rights of freedom of conscience, bodily integrity, or equality between men and women, or for discriminating against minorities. Whenever the authority of the state is disobeyed or crimes are committed, the perpetrator must be criminally prosecuted. Perpetrators who are foreign nationals might, as a result, lose their right to reside in Germany.

Many refugees will likely remain here a long time, if not permanently. It is essential we recognize that every single one of them has endured hardship and sorrow. A viable, lasting integration of these refugees will require a willingness on their part to integrate, coupled with sufficient opportunities to participate in society. Learning the German language is just as important as early access to integration initiatives, to education, to culture, the labor market, and sport.

Getting refugees into the labor market will be key to successful, long-term integration. Hands-on initiatives and access to vocational training and its successful completion are just as important as training programs that enable people to perform specific jobs. These programs should be merged with an overall strategy that provides equal opportunities when it comes to employment.

We want to strengthen democracy and the rule of law. We stand for solidarity and a cosmopolitan society. We believe that everyone seeking protection in our country has the right to a fair and constitutional asylum process. Those who flee their countries because of severe poverty and destitution and are not granted the right to stay in Germany, also deserve empathy and respect.

It is with great concern that we observe right-wing populist and extremist groups exploiting the current migrant situation to stir up hostility and to undermine our liberal, democratic system. We strongly oppose any form of hatred, racism, violence or defamation.

We appeal for

  • the debate over refugees and migration to be conducted in an objective and solution-oriented manner, without stirring up public hostility or pursuing partisan interests;
  • firm opposition to any expressions and acts of hatred, no matter where they come from or whom they target;
  • the rigorous prosecution of inhumane attacks by right-wing extremists on refugees and their accommodation, as well as on the police, the media, and volunteers.

We support

  • the strengthening of social cohesion;
  • a dialogue on cultural, religious and social diversity and the creation of forums for people to come into contact with one another;
  • a political approach driven by solidarity and sustainability that provides all people living in Germany with equal opportunities to participate;
  • better educational opportunities as the key to successful social integration;
  • a policy towards refugees that is in accordance with Germany’s humanitarian obligations and that guarantees a fair asylum procedure;
  • the protection of our basic rights, including freedom of religion and conscience, the right to bodily integrity, gender equality and the prohibition of discrimination;
  • universal protection against violence, hatred and xenophobia;
  • sufficient funding to fulfill the mounting tasks of integrating refugees at municipal, state and federal levels;
  • the use of law enforcement to fight crime and uphold peaceful co-existence in Germany;
  • a Europe that protects human dignity and provides prospects for a harmonious society.

Particularly in times of crisis we must not abandon our democratic, social, and humanitarian achievements. Protecting human dignity is our goal. We are therefore committed to joining forces in the spirit of tolerance, solidarity, democracy and the rule of law in Germany and the rest of Europe.

Download

Appel

„La dignité de l'Homme est inalienable“

Alliance pour une ouverture au monde, la solidarité, la démocratie et l'État de droit - contre l'intolérance, la haine humaine et la violence

L'Allemagne est un pays démocratique et ouvert au monde, qui est intégré dans l'Union Européenne en tant que communauté économique et de valeurs et qui est soumise au respect des droits universels de l'Homme. Depuis des décennies vivent ensembles en Allemagne, des personnes d'origine, de culture et de religion différentes. La protection de la dignité humaine, garantie par la Constitution, s'applique à tous les Hommes, qu'ils vivent ici depuis plusieurs générations, qu’ils soient immigrés ou venus en tant que réfugiés en Allemagne.

Celui qui craint pour son intégrité physique et sa vie dans son propre pays, en raison de la guerre et des persécutions, a droit à la protection en Europe. C’est un devoir humanitaire que l’Allemagne devrait continuer de remplir. En même temps il est évident que nous avons absolument besoin d'une solution européenne, pour combattre efficacement les causes des migrations forcées et répondre efficacement aux préoccupations et aux besoins des personnes qui cherchent une protection. Aucun Etat membre de l'Union Européenne ne doit se soustraire à cette responsabilité commune.

L'accueil et l'intégration des nombreux réfugiés entraînent d'importants défis sociétaux, économiques et sociaux. Des milliers de citoyennes et citoyens, ainsi que les volontaires et bénévoles travaillant pour les administrations, la police et les organisations humanitaires et caritatives font un travail impressionnant. Cet engagement témoigne de la cohésion sociale. La volonté sans failles d'aider montre que la solidarité et le vivre-ensemble sont des valeurs intrinsèques de notre société.

L'Allemagne a besoin d’augmenter ses capacités à faire face aux défis de l'avenir. Cela se faisait sentir déjà depuis longtemps, mais l’augmentation du nombre de réfugiés rend cela encore plus urgent. Nous avons besoin d'investissements dans l'éducation, la formation professionnelle et l'emploi. Aussi faut-il suffisamment de logements à loyers modérés, une infrastructure publique fonctionnelle ainsi que la sécurité face à la violence. Les personnes qui sont dans une situation de pauvreté, de chômage ou de vulnérabilité sociale ne doivent pas être délaissées dans la recherche des solutions aux défis actuels. Toutes et tous doivent avoir la même chance de participer à la vie en société.

L'accueil des réfugiés dans le respect de leur dignité et leur intégration ainsi que la lutte contre les tensions sociales, culturelles et sociétales sont des tâches d'intérêt commun. Le gouvernement central, les Etats fédérés et les communes, les acteurs économiques et les syndicats, les Églises et les communautés religieuses, les organisations caritatives ainsi que l'ensemble de la société civile doivent également avoir leur part de responsabilité. Nous sommes convaincus qu'ensemble nous pourrons relever les défis importants auxquels nous faisons face.

Une coexistence pacifique et l'intégration dans la société allemande ne réussiront que si les valeurs de notre Loi fondamentale (la constitution allemande) et de notre vie en société sont acceptées de tous. Autrement dit, le droit à la libre pratique de la religion doit être reconnu à tous sans distinctions. Mais cela signifie également que personne n’a le droit de faire valoir sa propre appartenance culturelle ou religieuse, pour remettre en question les droits fondamentaux à la liberté de croyance et de conscience, le droit à l'intégrité corporelle ou l'égalité hommes-femmes, ou encore pour discriminer des minorités. Là où les prérogatives de puissance publique ne sont pas respectées, ou lorsque des infractions pénales sont commises, les auteurs doivent être poursuivis pénalement. Les ressortissants étrangers ayant commis des infractions doivent le cas échéant s'attendre à voir leur droit de séjour retiré.

Beaucoup de réfugiés vont devoir encore longtemps ou définitivement rester chez nous. Chacun d'entre eux doit être traité comme un être humain, avec sa propre histoire et ses expériences souvent douloureuses. Une intégration durable réussie n'est possible qu'à la condition de l'existence de suffisamment de possibilités de participation à la vie sociale, ainsi que d'une volonté d'intégration. Apprendre l'allemand est alors tout aussi important que l'accès, le plus rapidement possible, à des mesures d'intégration - éducation, culture, travail et sport.

L'insertion sur le marché du travail est une condition essentielle à une intégration durable des réfugiés. Pour cela, les mesures administratives qui permettent l'accès à une formation qualifiante et sa validation sont nécessaires, autant que les mesures de qualification professionnelle permettant l'exercice d'un emploi. Les mesures et programmes doivent se compléter, dans le cadre d'une stratégie globale visant à maximiser les chances de participation égale à la vie économique et sociale.

Nous voulons renforcer la démocratie et l'État de droit. Nous prônons la solidarité et l’ouverture au monde. Et nous en sommes convaincus: chaque personne qui vient chercher protection dans notre pays, doit avoir droit à une procédure équitable et respectant les principes de l'État de droit. D’un autre côté, ceux qui viennent en Allemagne fuyant les difficultés économiques et la misère et qui au terme de la procédure d’étude de leur situation, n’ont aucune perspective de pouvoir rester en Allemagne et doivent par conséquent retourner dans leurs pays, ceux-là doivent également être traités avec empathie et respect.

C'est avec une grande inquiétude que nous constatons que des groupes de la droite populiste et de l'extrême droite se servent des thèmes des migrations et de l'asile pour attiser la xénophobie et remettre en question notre ordre libéral et démocratique. Nous nous engageons résolument contre toute forme de haine, de racisme, d'insulte et de violence.

C'est pourquoi nous appelons à:

  • mener un débat sur l'asile et les migrations basé sur des faits et axé vers la recherche de solutions, au lieu d'attiser publiquement les ressentiments ou de poursuivre des intérêts partisans,
  • s'opposer à toute déclaration, tout traitement haineux, peu importe d’où ils proviennent et contre quel(s) groupe(s) ils sont dirigés,
  • poursuivre pénalement, de manière conséquente, les attaques d'extrême droite sur les réfugiés et leurs centres d'accueil, sur les policiers et policières, sur les représentantes et représentants des médias comme sur les accompagnateurs et accompagnatrices bénévoles.

Nous plaidons pour:

  • le renforcement de la cohésion sociale,
  • le dialogue sur les différences culturelles, religieuses et sociales ainsi que de la création d'espaces de rencontre,
  • une politique publique solidaire et durable, qui ouvre à toutes les personnes vivant en Allemagne des chances équitables de participation à la vie en société,
  • une offre améliorée de formation, comprise comme une clé pour une intégration réussie dans la société,
  • une politique migratoire conforme à nos obligations humanitaires et en matière de droits de l'Homme, qui garantisse une procédure de demande d'asile juste et équitable,
  • la protection des droits fondamentaux, qui comprennent aussi bien les libertés de croyance et de conscience et le droit à l'intégrité physique, ainsi que l'égalité hommes-femmes et l'interdiction des discriminations,
  • la protection de tous les Hommes contre la violence, la haine humaine et la xénophobie,
  • un soutien financier suffisant pour que le gouvernement fédéral, les régions et les communes puissent s'acquitter de leurs tâches actuelles et des missions supplémentaires nées de l'accueil des réfugiés, dans le sens d'une intégration durable,
  • la mise en œuvre des prérogatives de puissance publique dans la lutte contre la criminalité et pour une coexistence pacifique, sans violences
  • une Europe, qui protège la dignité humaine et crée des perspectives pour un vivre-ensemble pacifique.

Ce temps de crise ne doit pas nous amener à abandonner les acquis constitutionnels, sociaux et humanitaires de notre société. Notre but est la protection de la dignité humaine. C'est pourquoi nous nous engageons en unissant nos forces, en faveur de l'ouverture au monde, la solidarité, la démocratie et l'État de droit en Allemagne et en Europe.

Download

نـداء

"كرامة الإنسان أمر لا يجوز المساس به"

تحالف من أجل الانفتاح والتضامن والديمقراطية ودولة القانون – وضد التعصب والكراهية والعنف

ألمانيا دولة ديمقراطية منفتحة على العالم، وهي جزء من الاتحاد الأوروبي الذي يأخذ على عاتقه الالتزام بمبادئ حقوق الإنسان كقيمة كونية. يعيش في ألمانيا ومنذ عقود أناس من أصول وثقافات وأديان مختلفة. حماية كرامة الإنسان المنصوص عليها في الدستور الألماني تسري على كل البشر، سواء كانوا يعيشون منذ أجيال هنا، أو وفدوا كمهاجرين، أو قدموا مؤخرا إلى ألمانيا كلاجئين.

كل من يفر من وطنه بسبب الاضطهاد والحروب التي تهدد حياته، فله الحق في الحصول على الحماية في أوروبا. سندافع عن ذلك كي تواصل ألمانيا الوفاء بالتزاماتها الإنسانية. وفي نفس الوقت، ليس هناك شك بأننا نحتاج بصورة عاجلة إلى حل أوروبي مشترك كي نكافح أسباب اللجوء بصورة فاعلة ونحقق تطلعات هؤلاء الناس الكثر الباحثين عن الملجأ. لا يُقبل من أي دولة عضو في الاتحاد الأوروبي أن تتملص من المسؤولية الجماعية.

استقبال لاجئين كثر واندماجهم مرتبط بتحديات اجتماعية واقتصادية كبيرة. آلاف المواطنات والمواطنين المتطوعين وأيضا الموظفات والموظفين في الدوائر الحكومية والشرطة والمنظمات الخيرية يؤدون عملا يستحق الإعجاب. هذا الجهد الكبير هو عنوان للتضامن الاجتماعي. وهذا الاستعداد المتواصل للمساعدة نابع من أن التكاتف والتضامن مع الآخرين هما من القيم الأساسية الراسخة في مجتمعنا.

تحتاج ألمانيا إلى مزيد من الاستثمار للاستعداد بشكل أفضل للمستقبل. هذا الأمر كان معروفا من قبل، ولكنه -وبالنظر للأعداد الكبيرة للاجئين- صار أمرا أكثر إلحاحاً. نحتاج إلى استثمارات في قطاعات التعليم والتأهيل المهني والعمل، وإلى مساكن كافية وبأسعار مناسبة، وكذلك إلى مرافق عامة تؤدي الغرض، إضافة إلى ضبط الأمن والقضاء على العنف. إيجاد حلول للتحديات الحالية يجب أن لا يؤدي إلى الإضرار بأولئك الناس الذين يعانون من الفقر أو البطالة أو غياب الأمان الاجتماعي. يجب أن يحصل الجميع على فرص متساوية للمشاركة في الحياة الاجتماعية.

استيعاب اللاجئين بطريقة إنسانية والعمل على تحقيق اندماجهم، ومنع ظهور انقسامات اجتماعية أو ثقافية، كل ذلك هو مهمة جماعية. الحكومة الاتحادية وحكومات الولايات والبلديات والفعاليات الاقتصادية والنقابات والكنائس والهيئات الدينية والمنظمات الخيرية، وكذلك المجتمع المدني بكامل مكوناته، يجب عليهم جميعا أن يواصلوا تحمل المسؤولية. نحن مقتنعون بأننا بتعاضدنا سننجح في معالجة التحديات الكبرى التي نقف أمامها حاليا.

لا يمكن أن ينجح التعايش السلمي والاندماج في المجتمع الألماني إلا إذا احترم الجميع مبادئ الدستور وقيم مجتمعنا. وهذا يعني أنه يجب الاعتراف بحرية ممارسة الشعائر الدينية دون تمييز. ولكن هذا يعني أيضا أنه غير مسموح لأحد أن يستغل هذه الحرية الدينية والثقافية ويتخذها كغطاء للتشكيك في الحقوق الأساسية كحرية المعتقد وحرية الرأي، والمساس بالسلامة الجسدية، وأن لا يٌستغل ذلك أيضاً في المساس بالمساواة بين الرجل والمرأة، أو للتمييز ضد الأقليات. وعند عدم احترام سلطة الدولة باعتبارها الجهة الوحيدة المحتكرة للقوة أو عند ارتكاب جرائم، فيجب ملاحقة الجناة قانونيا. وعلى المجرمين من جنسيات أجنبية أن يتوقعوا إنهاء إقامتهم في ألمانيا.

الكثير من اللاجئين سيمكثون هنا لمدة طويلة، بل وربما سيبقون بشكل دائم. يجب استيعاب كل واحد منهم مع ما لديه من تجربة مريرة عانى خلالها الكثير. ولتحقيق نجاح مستدام في عملية الاندماج لابد من توفير إمكانيات واسعة للمشاركة في الحياة الاجتماعية وأيضا لابد من وجود الاستعداد للاندماج. وهنا يكون تعلم اللغة الألمانية هاما جدا، وكذلك إمكانية الوصول المبكر إلى قنوات الاندماج، مثل التعليم والثقافة والعمل والرياضة.

إدماج اللاجئين في سوق العمل هو شرط أساسي للاندماج المستدام. وهذا يتطلب إجراءات ووسائل ملائمة تسهل لهم الالتحاق بتدريب مهني وتسهل لهم أيضا إنهاء التدريب بنجاح والعثور على عمل بعد ذلك. الإجراءات والبرامج يجب أن تتحول إلى استراتيجية شاملة لخلق فرص المشاركة في اقتصادية والاجتماعية.

نحن نريد دعم الديمقراطية ومبادئ دولة القانون، وندافع عن التضامن والانفتاح على الآخر. نحن مقتنعون بأن كل من يبحث عن حماية في بلدنا، له الحق في الحصول على إجراءات نزيهة ومتناسبة مع قواعد دولة القانون. وحتى أولئك القادمين إلى ألمانيا بسبب الفقر والعوز الاقتصادي، والذين ليس لهم أمل في البقاء في ألمانيا -وفقا للإجراءات القانونية المنصفة- ويجب بالتالي إعادتهم إلى وطنهم، يجب أن يقابلوا في ألمانيا بحفاوة واحترام.

نحن قلقون جدا لأن المجموعات اليمينية الشعبوية وتلك اليمنية المتطرفة تستغل حاليا موضوع اللجوء والهجرة لنشر الكراهية وللتشكيك بنظامنا الديمقراطي الحر. نحن نقف بكل حزم ضد كل أشكال الكراهية والتمييز العنصري والإهانة والعنف.

نحن ندعو إلى ما يلي:

  • النقاش حول اللاجئين والهجرة يجب أن يجري بصورة موضوعية تتوخى البحث عن حل، وليس بشكل يؤدي إلى نشر الكراهية في المجتمع أو لتحقيق الأغراض الحزبية الضيقة.
  • التصدي للتصريحات والأفعال العنصرية، بغض النظر عن الجهة التي تصدر منها والجهة الموجهة إليها.
  • الملاحقة الجنائية الصارمة للهجمات اليمينية المتطرفة على اللاجئين ومساكنهم وعلى الشرطة والصحفيين والمتطوعين.

نحن ندعم ما يلي:

  • تقوية التضامن الاجتماعي.
  • حوار حول الفوارق الاجتماعية والثقافية والدينية وتوفير فضاءات خاصة للالتقاء بين المجموعات المختلفة.
  • سياسة تضامنية مستدامة تفتح فرص مشاركة عادلة لجميع الناس الذين يعيشون في ألمانيا.
  • نظام تعليمي أفضل كمفتاح لاندماج اجتماعي ناجح.
  • حماية الحقوق الأساسية التي تتضمن -على سبيل المثال لا الحصر- حرية الاعتقاد وحرية الرأي والحق في السلامة الجسدية، وكذلك المساواة بين الرجل والمرأة، إضافة إلى منع التمييز.
  • حماية جميع البشر من العنف والعدوانية وكراهية الأجانب.
  • توفير المال الإضافي اللازم كي تتمكن الحكومة الاتحادية وحكومات الولايات والبلديات من الوفاء بكل التزاماتها الحالية وكذلك الالتزامات الجديدة الناشئة عن استقبال اللاجئين، بشكل يضمن اندماجا مستداما.
  • فرض الدولة لسلطتها واحتكارها للقوة عند مكافحة الإجرام، ولتحقيق تعايش سلمي بدون عنف.
  • أوروبا تحمي كرامة الإنسان وتخلق آفاقا لتعايش سلمي.

في أوقات الأزمات على وجه الخصوص، يجب علينا ألا نتخلى عن منجزات مجتمعنا على صعيد دولة القانون وعلى الصعيدين الإنساني والاجتماعي. حماية كرامة الإنسان هو هدفنا. لذلك نعمل بقوة مع عدة قوى متحدة من أجل الانفتاح والتضامن والديمقراطية ودولة القانون في ألمانيا وأوروبا.

Download

فراخوان

«کرامت انسانی تخطی ناپذیر است»

اتحاد برای جهان پذیرا بودن، همبستگی، دموکراسی و دولت قانونمدار علیه عدم تحمل، انسان ستیزی و خشونت

آلمان یک کشور دموکراتیک و جهان پذیرا است که به حیث عضو اتحادیه اروپا به مثابه جامعه ارزشی- اقتصادی، متعهد به رعایت اعلامیه جهانشمول حقوق بشر می باشد. از ده ها سال به این سو در آلمان مردمانی با منشاهای ملی، فرهنگی و مذهبی مختلف یکجا زندگی می کنند. حق قانونی دفاع از کرامت انسانی شامل حفاظت از کرامت انسانی همه انسان ها می شود، چه آن ها از نسل ها به اینسو در این جا زندگی نموده باشند و یا به حیث پناهجو به آلمان مهاجرت کرده باشند.

کسی که در کشورش به علل جنگ و یا پیگرد احساس خطر جانی کند، مستحق حفاظت در اروپاست. ما طرفدار آن استیم که آلمان به انجام دادن مکلفیت های انسان دوستانه اش ادامه بدهد. در عین زمان ناگفته پیداست که ما بلافاصله به یک راه حل اروپایی نیاز داریم که به طور موثری علیه دلایل آوارگی و پناهجویی مبارزه کند و به نگرانی های بسیاری پناهجویان بپردازد. هیچ کشور اتحادیه اروپا نباید از این مسئولیت مشترک شانه خالی کند.

پذیرش و ادغام بسیاری پناهجویان با چالش های اقتصادی و اجتماعی عظیمی توام است. هزاران شهروند و همچنان رضاکاران و کارمندان موظف ادارات، پولیس، سازمان های امدادی و رفاهی کار شان را به طور تحسین انگیزی انجام می دهند. این تعهد برای همبستگی و اتفاق اجتماعی است. مددرسانی انقطاع ناپذیر بیانگر آن است که همبستگی و احساس نوع دوستی ارزش های شاخص اجتماعی ماست.

آلمان برای توانمندی اش در آینده به سرمایه گذاری هنگفتی نیاز دارد. این مسأله از مدت ها پیش به اینسو نشان می دهد که با توجه به شمار فزاینده پناهجویان، پیوسته جنبه مبرم تر به خود گرفته است. ما به سرمایه گذاری در بخش های تعلیم و تربیت، کار آموزی، اشتغال، اماکن رهایشی کافی، زیرساخت های عامه کارآ و امنیت در برابر خشونت نیاز داریم. کسانی که از فقر، بیکاری و فقدان کمک های اجتماعی رنج می برند، باید با توجه به چالش های موجود، فراموش نگردند. همه آن ها باید از عین فرصت برای مشارکت در حیات اجتماعی برخوردار گردند.

قبولی پناهجویان مطابق به کرامت و شأن انسانی، ادغام آن ها و جلوگیری از گسیختگی فرهنگی و اجتماعی یک وظیفه مشترک است. حکومت فدرال یا مرکزی، حکومت های ایالتی، نواحی، مراجع اقتصادی، اتحادیه ها، مجامع کلیسایی و دینی، سازمان های خیریه و مجموع جامعه مدنی باید به تقبل مسئولیت های شان ادامه دهند. ما معتقدیم چالش های بزرگی را که در برابر ما قرار دارند، می توانیم مشترکاً از میان برداریم.

همزیستی مسالمت آمیز و ادغام در جامعه آلمانی تنها در صورتی موفق شده می تواند که ارزش های قانون اساسی و همزیستی اجتماعی ما از جانب همه قبول شود. این به معنای آن است که حق انجام دادن آزادانه مراسم دینی بدون تفکیک باید به رسمیت شناخته شود. این همچنان به معنای آن است که هیچ کس راه و رسم فرهنگی و یا دینی اش را نباید به مثابه پرده ساتری مورد سؤاستفاده قرار دهد، تا حقوق اساسی آزادی عقیده و وجدان، خودمختاری بدنی و حقوق برابر مردان و زنان را مورد سؤال قرار دهد و یا اینکه در حق اقلیت ها تبعیض روا دارد. در مواردی که انحصار قدرت قهری توسط دولت نادیده گرفته می شود و یا موارد جرمی به وجود می آیند، مرتکبان باید مطاق به قانون جزا مورد پیگرد قرار گیرند. آن مجرمان که دارای تابعیت خارجی می باشند، باید روی احتمال پایان یافتن حق اقامت شان در آلمان حساب کنند.

بسیاری از پناهجویان برای مدت طولانی یا همیشه با ما خواهند بود. لازم است تا هریک از آن ها به مثابه انسان های با سرنوشت و تجارب دردانگیز شناخته شوند. یک موفقیت برای ادغام پایدار ایجاب امکانات مناسب برای مشارکت اجتماعی و اراده ادغام شدن در جامعه را می کند. بنابراین، آموختن زبان آلمانی مانند دسترسی یافتن هرچه زودتر به امکانات ادغام شدن در جامعه به گونه مثال تعلیم و تربیت، فرهنگ، کار و ورزش مهم می باشد.

شامل شدن به بازار کار یک پیش شرط اساسی برای ادغام پایدار پناهجویان می باشد. برای این منظور استفاده از امکانات جهت شمولیت در کارآموزی حرفوی و به پایان رساندن موفقانه آن، مانند کاریابی مهم است. نیاز به آن است که تدابیر و برنامه هایی در قالب یک استراتژی عمومی در جهت ایجاد فرصت هایی برای مشارکت اقتصادی و اجتماعی به اجرا درآید.

ما می خواهیم دموکراسی و حکومت قانونمدار را تحکیم بخشیم. ما جانبدار همبستگی و جهان پذیرا بودن استیم. ما معتقدیم که هرکه در کشور ما پناه می جوید، باید دسترسی به یک ارزیابی منصفانه مطابق به اصول یک دولت قانونمدار داشته باشد. همچنان با کسانی که به علل مشکلات اقتصادی و بینوایی به آلمان می آیند و مطابق به اسلوب ارزیابی در یک دولت قانونمدار امکان اقامت در این کشور را ندارند و بنابراین، باید به کشورهای شان بگردند، باید با همدلی و احترام برخورد صورت گیرد.

با نگرانی زیاد ما این واقعیت را احساس می کنیم که گروه های دست راستی عوامگرا و افراطی موضوع پناهجویی و مهاجرت را در حال حاضر مورد سؤ استفاده قرار دادده به خصومت دامن می زنند و نظم دموکراتیک مبتنی بر آزادی ما را زیر سؤال قرار می دهند. ما قاطعانه علیه همه اشکال نفرت پراگنی، نژادگرایی، تحقیر و خشونت قرار داریم .

تقاضا می کنیم که:

  • مسائل مربوط به پناهجویان و مهاجران به عوض آن که تحریک انزجار عامه و منافع حزبی سیاسی را دنبال کنند، باید به طور مشخص و به منظور یافتن راه حل مطرح گردند،
  • با اظهارات و اعمال انسان ستیزانه، قطع نظر از این که از کجا منشأ می گیرد و علیه کدام گروه است، مخالفت شود،
  • حملات افراطی های دست راستی، حملات غیر انسانی بر پناهجویان و سرپناه های آنها، حملات بر پولیس ها، نمایندگان مطبوعات و امداد رسان ها باید با پیگردهای جزایی تعقیب گردند.

ما از این موارد دفاع می کنیم:

  • تقویت همبستگی و اتفاق اجتماعی،
  • گفت و گو در مورد تفاوت های فرهنگی، دینی و اجتماعی و ایجاد فضای دید و بازدید،
  • سیاست مبتنی بر همبستگی و پایدار که برای همه انسان هایی که در آلمان زندگی می کنند سهم مساویانه ای را فراهم گرداند،
  • بهبود فرصت های تعلیمی به مثابه کلید ادغام،
  • سیاست پناهجویان که در انطباق با مکلفیت های ما در قبال بشریت و حقوق بشر و تضمین ارزیابی منصفانه پناهجویان باشد. حفاظت از حقوق اساسی، به شمول آزادی وجدان، حق خود ارادیت بر بدن، همچنان برابری مردان و زنان و منع تبعیض،
  • حفاظت از همه افراد در برابر خشونت، انسان ستیزی، نفرت انگیزی علیه بیگانگان،
  • تخصیصیه مناسب مالی که توسط آن مخارج اضافی پناهجویان موجود و آن هایی که تازه قبول می شوند از جانب حکومت مرکزی، حکومت های ایالتی و نواحی تامین شود، تا به این ترتیب به هدف ادغام دایمی آنها دسترسی یابیم.
  • برقرار ساختن قدرت انحصاری دولت در استفاده از زور در مبارزه علیه جرایم و تامین زندگی باهمی صلح آمیز بدون خشونت،
  • اروپایی که از کرامت انسانی حفاظت می کند، چشم انداز همزیستی مسالمت آمیز را به وجود می آورد.

در مواقع بحران ها نباید ما از دولت قانونمدار و دست آوردهای اجتماعی و انساندوستانه مان دست برداریم. حفاظت از کرامت انسانی، هدف ماست. از این رو ما متعهد گردیدیم که نیروهای مان را برای جهان پذیرابودن، همبستگی، دموکراسی و حاکمیت قانون در آلمان و اروپا متحد سازیم.

Download

پر ټولو غږ

«انساني کرامت د تعرض وړ نه دی»

د نه زغم ، انسانيت سره د دښمنۍ او زورزیاتي پرضد

نړۍ ته د پرانيستوالي، پيوستون، دموکراسۍ او د قانون پر بنسټ ولاړ دولت لپاره اتحاد

آلمان يو دموکرات او نړۍ ته پرانيستی هېواد دی، چې د ارزښتونو او اقتصاد پر بنسټ ولاړ اروپايي اتحادېې د غړي په توگه د بشري جهان شمولو حقونو ته ژمن دی. په آلمان کې له لسيزو راهيسې د بېلابېل ملي، کلتوري او مذهبي شاليد لرونکي انسانان سره ګډ ژوند کوي. د انساني کرامت ساتنه چې په اساسي قانون کې قید شوی، د ټولو انسانانو لپاره صدق کوي، که هغوی له نسلونو راهيسې دلته ژوند کوي، که هغوی ناقلین دي او که یا هغوی آلمان ته د مهاجرو په توګه راغلي دي.

څوک چې په خپل هېواد کې د جنګ او تعقيب له کبله خپل ژوند او ځاني سلامتیا له ګواښ سره مخامخ ویني، په اروپا کې د حفاظت مستحق گڼل کیږي. موږ د دې پلوي کوو چې آلمان به په راتلونکي کې هم خپل بشر دوستانه مکلفيتونه پوره کوي. د دې له پاره چې د تېښتې له عواملو سره اغېزناکه مبارزه وشي او د ډېرو پناه غوښتونکو له تقاضاو سره وړ چلن وشي، بې له شکه يوې ګډې اروپايي حل لارې ته اړتيا ليدل کيږي. د اروپا د اتحادیې هيڅ غړی هېواد بايد له ګډ مسووليت څخه ډډه ونه کړي.

د ډېرو کډوالو منل او ادغام له سترو ټولنيزو، اقتصادي او اجتماعي ستونزو سره تړلی کار دی. د زرونو ښځينه او نارینه وگړو اوهمداراز د بېلابېلو دولتي ادارو، پوليسو، مرستندویانو او رفاهي سازمانونو اصلي او دغه راز افتخاري ښځینه او نارینه کارکوونکي د ستايلو وړ کارونه کوي. دغه ژمنتيا د ټولنيز پيوستون اصلي نښه ده. مرستې ته پرله پسې چمتوالی پر دی شاهدي ورکوي چې پيوستون او بشریت پالنه زموږ د ټولنې د ښکاره ارزښتونو څخه شمېرل کيږي.

آلمان د خپلې راتلونکی توانمندې له پاره زياتو پانګونو ته اړتيا لري. دغه خبره له اوږدې مودې راهيسې ليدل شوې، خو د کډوالو د لوړ شمېر له کبله اوس تر بل هر وخت زياته بېړنۍ برېښي. موږ په ښوونه او روزنه، مسلکی زده کړو، کارموندنه، کافي ارزانو استوګنځايونو، عامه زېربناو او له زورزیاتیو څخه د خونديتوب په برخه کې پانګونو ته اړتيا لرو. هغه انسانان چې د بې وزلۍ، بې کارۍ او ټولنيزې ناډاډمنتيا څخه اغېزمن شوي وي، بايد د اوسنيو ستونزو په حلولو کې له پامه ونه غورځول شي. ټول بايد ورته چانسونه ولري چې په ټولنيز ژوند کې ونډه واخلي.

له انساني کرامت سره سم د کډوالو منل، د هغوی ادغام او د ټولنيز، کلتوري او اجتماعي درز راوستنې مخنيوی يوه ګډه وظيفه ده. مرکزي حکومت، ايالتونه او ناحيې، اقتصادي مؤسسې ، د کارګرانو اتحاديې، کليساګانې او مذهبي ټولنې، د عامې رفاه سازمانونه او بشپړه مدني ټولنه بايد په پر له پسې توګه خپل دغه مسووليت ومني. موږ په دې باور يو چې هغه سترې ننګونې چې ورسره مخامخ يو، کولای شو په ګډه رفع کړو.

سوله يز ګډ ژوند او آلماني ټولنې ته ورګډېدل هغه مهال بريالي کېدای شي چې د ټولو له خوا زموږ د اساسي قانون ارزښتونه او زموږ ټولنيز ګډ ژوند ته غاړه کښېښودل شي. دا مثلا په دې معنی ده چې په آزاده توگه د ديني مراسمو تر سره کېدنه بايد پرته له توپيرونو په رسميت وپېژندل شي. دا په دې معنی هم ده چې هيڅوک بايد له خپلو کلتوري او ديني رُسومو څخه د ساتري پردې په توګه ناوړه استفاده ونه کړي، د دې له پاره چې د عقيدې او وجدان د آزادۍ اساسي حقونه، بدني خپلواکمنتوب، يا د ښځو او نارينه وو د برابرو حقونو اصل تر سوال لاندې راولي يا له لږکيو سره توپيري چلن وکړي. په هغو مواردو کې چې د دولت د قهري قدرت انحصار تر پښو لاندې يا جرمونه تر سره کيږي، بايد عاملين د جزايي قانون تر تعقيب لاندې ونيول شي. د جرمونو هغه مرتکبین چې بهرنی تابعيت لري، بايد په آلمان کې د اقامت د حق له پای ته رسېدلو سره حساب وکړي.

ډېر شمېر کډوال به يا د اوږدې مودې له پاره يا د تل له پاره زموږ سره پاتې شي. د هغوی هر يو بايد د انسان په توگه چې خپل ځانگړی برخلیک اوځيني وخت ربړونکې تجربې هم لري، وپیژندل شي. د ادغام اغېزناک او پاتېدونکی برياليتوب مناسبو امکاناتو، ټولنيزې برخې اخيستنې او دغه راز د ادغام لپاره چمتووالي ته اړتيا لري. د آلماني ژبې زده کړه ورته همداسې اړينه ده لکه د ادغام د لارو چارو، ښوونې او روزنې، کلتور، کار او سپورټ ته ډېر ژر لاسرسی.

د کار بازار ته ورګډېدل د کډوالو د اغېزمن او پاتېدونکي ادغام يو اساسی شرط دی. د دې موخې له پاره د کار د زده کړې حرفوي پروګرامونه چې د مسلکي زده کړو او د هغوی بريالۍ پای ته رسونې ته لاره هواروي، همداسې مهم دي لکه د کار د شروع کولو پر مهال د ظرفيت لوړولو تدابير. دغه پروګرامونه او تدابير بايد له يوې ګډې ستراتيژۍ سره يو ځای کړل شي، د دې له پاره چې د اقتصادي او ټولنيز مشارکت چانسونه رامنځ ته شي.

موږ غواړو چې دموکراسۍ (ولسواکۍ) او د قانون پر بنسټ ولاړ دولت پیاوړی کړو. موږ د پيوستون او نړۍ ته د پرانيستوالي پلويتوب کوو. زموږ باور دا دی چې: هر هغه څوک چې زموږ په هېواد کې پناه غواړي، بايد يوې منصفانه او د قانون دولت پر اصولو ولاړې ارزونې ته لاسرسی ولري. هغه کسان هم چې د اقتصادي خوارۍ او بې وزلۍ له کبله آلمان ته راغلي وي، او د قانون دولت له اصولو سره سم ارزونې وروسته د پاتې کېدو چانس او امکان ونه لري، او په دې اساس بايد خپل هېواد ته ستانه شي، بايد په خواخوږۍ او درناوي چلن ورسره وشي.

په ډېرې اندېښنې سره موږ دغه حقيقت ته ګورو چې ښي اړخي او ولس پارونکې ډلې دا مهال د خلکو د تېښتې او کډوالۍ له موضوع څخه ګټه اخلي، د دې له پاره چې دښمنيو ته لمن ووهي او زموږ د آزادۍ پر بنسټ ولاړ دموکراتيک نظم تر سوال لاندې راولي. موږ د هر ډول کرکې، توکم پالنې، سپکاوي او تاوتريخوالي په وړاندې دريږو.

زموږ غږ پر ټولو باندې دا دی چې:

  • د کډوالو او مهاجرينو په سر بحثونه بايد په موضوع پورې تړلي او د حل لارې پيدا کولو په موخه تر سره شي، نه دا چې عامه تعصب ته لمن ووهل شي او يا د ګوندونو سياسي علايق تعقیب شي،
  • د انسان دښمنه څرگندونو او اعمالو پرضد باید مخالفت وشي، که هغه د هر چا له خوا وي او د هرې ډلې په وړاندې وي،
  • پرکډوالو او د هغوی پر استګنځايونو باندې ، پر پوليسو، د رسنيو پر استازو او پرمرستندويانو باندې ښي اړخي اوغیر انساني بريدونه بايد جزايي تعقيب لاندې ونیول شي.

موږ د دغو مواردو څخه پلويتوب کوو:

  • د ټولنيز پيوستون پياوړتيا
  • د کلتوري، ديني او ټولنيزو توپيرونو په هکله رغنده خبرې اترې او د ليدنې کتنې د امکاناتو برابرول
  • د پيوستون پر بنسټ ولاړ او يو پایښت لرونکي سياست چې په آلمان کې ټولو اوسېدونکو ته د برابرې ونډې اخيستنې لاره هواروي،
  • د تعليم او زده کړو لا ښه امکانات چې د يو ښه ټولنيز ادغام له پاره کِلي گڼله کیږي،
  • د کډوالو داسې سياست چې زموږ د بشر دوستانه او بشرد حقونو له مکلفيتونو سره همغږی وي او د پناه غوښتنې د عريضو د منصفانه ارزونې تضمين کوي،
  • د اساسي حقوقو ساتنه چې په هغو کې د دين او وجدان آزادي او د بدني بشپړتیا او خپلواکمنتوب حق او دغه راز د ښځو او نارينه و د برابرښت او د تبعیض منع په کې شامل دي،
  • د زورزیاتي، انسان سره د دښمنۍ او د پرديو سره د کرکې په وړاندې د ټولو انسانانو حفاظت
  • يو مناسب مالي تخصيص، څو موجوده او د کډوالو د منلو سره تړلي اضافه لګښتونه او د مرکزي حکومت، ايالاتو او ناحيو اضافه دندې د دايمي ادغام په موخه په ښه وجه تر سره کړای شي،
  • له جرايمو سره د مبارزې او له زور زیاتي پرته د یو گډ سولیز ژوند له پاره د دولتي قدرت د انحصار تطبیق،
  • د داسې يوې اروپا چې د انسان کرامت ساتنه کوي او د سوليز ګډ ژوند له پاره لرليدونه رامنځ ته کوي.

په تېره بيا د کړکېچونو په وخت کې بايد موږ د خپلې ټولنې د قانون پر بنست ولاړ دولت ټولنیزې او بشري لاس ته راوړنې له لاسه ورنه کړو. د انسان د کرامت ساتنه زموږ هدف دی. په همدی وجه موږ هڅه کوو، څو په آلمان او اروپا کې نړۍ ته د پرانیستوالي، پیوستون، دیموکراسی او د قانون پر بنسټ ولاړ دولت لپاره خپل قوتونه سره یو موټی کړو.

Download

اپیل

’’انسانی عظمت لازوال ہے‘‘

عدم رواداری، دشمنی اور تشدد کے خلاف عالمیت، جمہوریت اور قانون کی حکمرانی کے لیے یکجہتی۔ جرمنی ایک جمہوری اور تمام دنیا کے لیے فراخ دل ملک ہے جو یورپی یونین میں شامل ہے اور اُس کے عالمگیر انسانی حقوق، اس کی اقدار یورپی اقتصادی کمیونٹی EEC کے پابند ہیں۔ جرمنی میں عشروں سے مختلف رنگ و نسل، ثقافتوں اور مذاہب سے تعلق رکھنے والے انسان آباد ہیں۔ چاہے یہ کئی نسلوں سے اس ملک میں آباد ہوں، تارک وطن ہوں یا مہاجر کی حیثیت سے جرمنی آئے ہوں، جرمن آئین بلا تفریق انسانی وقار اورعظمت کا تحفظ فراہم کرتا ہے۔

ہر وہ انسان جو اپنے ملک میں جنگ اور ظلم و ستم کا شکار ہو اور جس کی جان کو خطرہ لاحق ہو، اُسے یورپ میں پناہ کا حق حاصل ہے۔ ہم اس امر کی وکالت کرتے ہیں کہ جرمنی کو آئندہ بھی اپنی انسانی ہمدردی کی ذمہ داریاں پوری کرنی چاہییں۔

ساتھ ہی اس بارے میں کوئی دو آراء ہو ہی نہیں سکتیں کہ ہمیں یورپی سطح پر مہاجرین کے بحران کا ایک مشترکہ حل درکار ہے تاکہ مہاجرت کی وجوہات کے خلاف مؤثر جنگ کی جا سکے، تحفظ کے متلاشی افراد کے خدشات دور کیے جا سکیں اور اُنہیں اُن کا حق مل سکے۔ یورپی یونین کے رکن کسی بھی ملک کو اس ضمن میں مشترکہ ذمہ داری سے دست بردار نہیں ہونا چاہیے۔

اتنی بڑی تعداد میں آنے والے مہاجرین کا استقبال اور اُن کا انضمام بہت سے سماجی، اقتصادی اور معاشرتی چیلنجز سے جُڑا ہوا ہے۔ ہزاروں جرمن شہریوں، سماجی کارکنوں، رضاکاروں اور حکومتی محکموں، پولیس اور امدادی تنظیموں کےکارکنوں نے جس طرح سے امدادی کاموں میں حصہ لیا ہے وہ متاثر کُن ہے۔ اس قسم کی منظم سرگرمیاں سماجی ہم آہنگی کے لیے اہم ہیں۔ مہاجرین کے لیے اس طرح کا غیر مغلوب امدادیت کا جذبہ اس امر کی نشاندہی ہے کہ یکجہتی اور انسانیت ہماری معاشرتی اقدار میں رچی بسی ہوئی ہے۔

جرمنی کو اپنی مستقبل کی صلاحیتوں اور قابلیت کے لیے ابھی بہت زیادہ سرمایہ کاری کرنا پڑے گی۔ اس کی ضرورت ایک عرصے سے محسوس کی جا رہی تھی تاہم مہاجرین کی بہت بڑی تعداد کی آمد کے سبب یہ ضرورت ہنگامی ہوتی جا رہی ہے۔ ہمیں تعلیم، تربیت اور روزگار کی فراہمی میں سرمایہ کاری کرنا ہو گی۔ کافی تعداد میں سستی رہائش کی فراہمی، ایک فعال پبلک انفرا اسٹرکچر یا عوامی بنیادی ڈھانچہ اور تشدد سے بچاؤ کے لیے سکیورٹی فراہم کرنا ہو گی۔ موجودہ چیلنجز سے نمٹنے کے عمل میں غربت، بے روز گاری اور معاشرتی تحفظ سے محروم افراد کو نظر انداز نہیں کیا جانا چاہیے۔ ہر کسی کو سماجی زندگی میں حصہ لینے کے برابر مواقع میسر ہونے چاہییں۔

پناہ گزینوں کا مہذب استقبال، ان کے انضمام اور سماجی اور ثقافتی تقسیم کی روک تھام، مشترکہ سماجی ذمہ داریاں ہیں۔ وفاقی، ریاستی اور مقامی حکومتوں، کاروباری اور تجارتی انجمنوں، گرجا گھروں اور مذہبی برادریوں، فلاحی تنظیموں اور پوری سول سوسائٹی کی تنظیموں کو مل کر یہ ذمہ داری نبھانا ہو گی. ہمیں یقین ہے کہ ہم مل جُل کر ان تمام بڑے چیلنجز سے نمٹ سکتے ہیں جو ہمیں درپیش ہیں۔

جرمن معاشرے میں پُرامن بقائے باہمی اور انضمام اُسی وقت ممکن ہو گا جب ہر کوئی ہمارے آئین اور ہماری سول بقائے باہمی کی اقدار کو قبول کرے۔ اس کا مطلب ہے بلا امتیاز ہر کسی کی مذہبی آزادی کو تسلیم کیا جانا چاہیے۔ ساتھ ہی اس کا مطلب یہ بھی ہے کہ کسی کو بھی اپنے ثقافتی اور مذہبی لبادے کی آڑ میں عقائد اور ضمیر کی آزادی کے بنیادی حق، جسمانی سالمیت اور خواتین اور مردوں کی برابری پر سوال اُٹھانے کا حق حاصل نہیں ہونا چاہیے، نہ ہی کوئی اقلیتوں کے خلاف امتیازی سلوک روا رکھے۔ ریاستی قوانین کی خلاف ورزی کرنے والوں اور جرائم کے مرتکب افراد کو کیفر کردار تک پہنچایا جاناچاہیے۔ جرائم میں ملوث غیر ملکیوں کو جرمنی میں اپنے قیام کے خاتمے اور ملک چھوڑ دینے جیسے نتائج سے خبر دار رہنا چاہیے۔

بہت سے مہاجریں طویل عرصے تک یا ہمیشہ کے لیے ہمارے ہاں سکونت اختیار کریں گے۔ ان میں سے ہر ایک کو اُس کے درد ناک تجربات، اُس کے نصیب کے ساتھ انسان کی حیثیت سے معاشرے میں قبول کیا جانا چاہیے۔ایک پائیدار کامیاب انضمام سماجی شرکت میں غیر معمولی امکانات کی ضمانت ہوتا ہے تاہم اس کے لیے معاشرے میں ضم ہونے کی خواہش ضروری ہے۔ جرمن زبان سیکھنا اُتنا ہی ضروری ہے جتنا کہ ممکنہ ابتدائی انضمام کی سہولیات جیسے کہ تعلیم، ثقافت، روزگار اور اسپورٹس تک رسائی۔

روزگار کی منڈی میں انضمام دراصل مہاجرین کے پائیدار انضمام کی ایک لازمی شرط ہے۔ اس کے لیے ایسے اقدامات ضروری ہیں جن کی مدد سے مہاجرین کو اُن کی رہائش گاہوں کے نزدیک پیشہ وارانہ تربیت فراہم کی جائے تاکہ وہ جلد سے جلد اپنے تربیتی کورسز مکمل کر کے روزگار کی منڈی میں داخل ہو سکیں۔ یہ اقدامات اور پروگرام ایک ایسی مشترکہ حکمت عملی کا حصہ ہونے چاہییں جن میں مہاجرین کی اقتصادی اور سماجی شرکت کے مواقع مد نظر رکھے گئے ہوں۔

ہم جمہوریت اور قانون کی حکمرانی کو مضبوط بنانا چاہتے ہیں۔ ہم یکجہتی اور عالمیت کے حامی ہیں۔ ہم اس بات پر یقین رکھتے ہیں کہ ہر شخص جو ہمارے ملک میں پناہ کا متلاشی ہے، اُسے ایک منصفانہ اور قانونی عمل کا حق حاصل ہونا چاہییے۔ ایسے مہاجرین کے ساتھ بھی ہمدردی اور احترام کا سلوک روا رکھا جانا چاہیے جو اقتصادی زبوں حالی اور ناگفتہ بہ صورتحال کے سبب اپنے وطن کو چھوڑ کر جرمنی پہنچے ہوں تاہم سیاسی پناہ کی ان کی درخواستوں کو قانونی طور پر چھان بین کے بعد رد کر دیا گیا ہو اور انہیں جرمنی میں اپنا کوئی مستقبل نظر نہ آ رہا ہو۔

ہمارے لیے اس وقت بڑی تشویش کا سبب دائیں بازو کے وہ انتہا پسند گروپ بنے ہوئے ہیں جو فرار اور مہاجرت کے موضوع کو نفرت پھیلانے کے لیے استعمال کر رہے ہیں اور اس طرح ہمارے آزاد جمہوری نظام پر سوالیہ نشان لگا رہے ہیں۔ ہم ہر قسم کی منفرت، نسل پرستی، توہین اور تشدد کی مخالفت کا عزم مُصمم رکھتے ہیں۔

اس کے لیے ہمارے مندرجہ ذیل مطالبات ہیں:

  • پناہ گزینوں اور مہاجرین کے موضوع پر ہونے والی بحث با مقصد ہونی چاہیے اور اسے پارٹی مفادات یا نفرت پھیلانے کے لیے استعمال نہ کیا جائے،
  • انسانیت دشمن بیانات کی سختی سے مخالفت کی جانی چاہیے، قطع نظر اس کے کہ وہ کس سمت سے اور کس کو نشانہ بنا کر دیے جا رہے ہیں،
  • پناہ گزینوں اور اُن کی رہائش گاہوں، پولیس کے اہلکاروں اور پریس کے نمائندوں پر دائیں بازو کے انتہا پسندوں کے انسانیت سوز حملوں جیسے جرائم کا سخت قانونی نوٹس لیا جائے۔

ہماری کوششیں:

  • سماجی ہم آہنگی کو مضبوط بنانا،
  • ثقافتی، سماجی اور مذہبی اختلافات کے بارے میں مکالمت کی فضا قائم کرنا،
  • یکجہتی پر مبنی ایک پائیدار پالیسی جو جرمنی میں رہنے والے تمام لوگوں کو معاشرے میں شرکت کے یکساں مواقع فراہم کرے،
  • بہتر اور پائیدار معاشرتی انضمام کی کلید کے طور پر تعیلم کی بہتر پیشکش،
  • پناہ گزینوں کے لیے ایک ایسی پالیسی جو ہماری انسانی ہمدردی اور انسانی حقوق کی ذمہ داریوں کے مطابق ہو اور سیاسی پناہ کے کیسز پر منصفانہ کارروائی کی ضمانت دے،
  • بنیادی انسانی حقوق کا تحفظ، جن میں عقائد اور ضمیر کی آزادی کا بنیادی حق، جسمانی سالمیت اور خواتین اور مردوں کی برابری اور امتیازی سلوک کی ممانعت شامل ہوں، فراہم کیا جائے،
  • تمام انسانوں کو تشدد، نفرت اور غیرملکیوں کے خلاف نفرت سے عبارت جذبات سے تحفظ فراہم کیا جائے،
  • وفاقی، صوبائی اور مقامی حکومتوں کو مہاجرین کے پائیدار انضمام کو ممکن بنانے کے لیے مناسب مالی امداد فراہم کی جائے تاکہ وہ موجودہ اور مہاجرین کی آمد سے پیدا ہونے والے مزید چیلنجز سے نمٹ سکیں،
  • جرائم کے خلاف جنگ میں ریاستی طاقت کے غلبے کے نفاذ اور تشدد کے بغیر پُرامن بقائے باہمی کو ممکن بنایا جائے،
  • ایک ایسا یورپ جو انسانی وقار کی حفاظت اور پُرامن بقائے باہمی کے امکانات کا گہوارا ہو۔

موجودہ بحرانی صورتحال میں ہمیں اپنے ہاں قانون کی بالادستی اور سماجی انسانی ہمدری کے شعبوں میں اپنی کامیابیوں کے حصول کو ترک نہیں کرنا چاہیے. انسان کے وقار کی حفاظت ہمارا نصب العین ہے. اس لیے ہم اتحادی قوتوں کے ساتھ مل کر جرمنی اور یورپ میں عالمیت، یکجہتی، جمہوریت اور قانون کی حکمرانی کی بالا دستی کی جدوجہد میں شامل ہونے کے لیے پرعزم ہیں.

تحریر: الکسزانڈر کوڈاشیف
ترجمہ: کشور مصطفیٰ

Download

Warum wir dabei sind

  • „Nächstenliebe und Barmherzigkeit kennen keine Obergrenzen. Besonders dann nicht, wenn Menschen in höchster Not sind. Dafür müssen wir alle gemeinsam – Muslime wie Christen oder Juden - einstehen, ohne Wenn und auch ohne Aber! Die aktuelle Debatte und die daraus resultierende Polarisierung unserer Gesellschaft bereitet uns insbesondere als Deutschen Muslimen sehr große Sorge. Umso bedenklicher ist es, dass dieser Populismus, die geistige Brandstiftung und das bewusste Schüren von Fremdenhass nicht nur auf dem Rücken der Schwächsten unter uns, den Flüchtlingen, ausgetragen wird. Diese Zwietracht, die eine immer breitere Basis findet, verdeckt zum einen die immense Hilfsbereitschaft und den sehr starken Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Auf der anderen Seite verhindert es, dass wir die Chancen, die in der aktuellen Entwicklung der Zuwanderung auch für unsere Zukunft stehen, wahrnehmen. Wir müssen nur bereit sein, diese Zukunft auch gemeinsam aufzubauen.“

    Dr. Zekeriya Altuğ, Koordinationsrat der Muslime

  • „Gerade in schwierigen Zeiten muss die Gesellschaft zusammenstehen und sich für ihre Schwächsten einsetzen. Aus dieser Überzeugung heraus engagieren sich mehrere hunderttausend Christinnen und Christen in Kirchengemeinden überall im Land für die Versorgung und Integration von Flüchtlingen. In der „Allianz für Weltoffenheit“ sind wir Teil eines breiten Bündnisses gegen Rassismus, Antisemitismus und Menschfeindlichkeit. Jenseits von politischen Standpunkten setzen wir uns für die Grundhaltung ein, aus der unsere Gesellschaft lebt: Deutschland ist ein weltoffenes Land, dessen Verantwortungshorizont nicht an den eigenen Grenzen endet.“

    Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland

  • „Kulturelle Vielfalt verlangt Neugier auf andere Kulturen, Respekt vor anderen Kulturen und die Freude, die eigene Kultur und Sprache zu vermitteln. Die Werte des Grundgesetzes stehen für dieses Selbstverständnis und bilden die Grundlage für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Integration ist zuallererst eine kulturelle Herausforderung, für die die kommen und die, die schon da sind. Kulturelle Integration ist für ein friedliches Zusammenleben unverzichtbar.“

    Prof. Christian Höppner, Präsident Deutscher Kulturrat

  • „Wir müssen alle aktiv Verantwortung übernehmen, um die großen Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, damit ein friedliches Miteinander gelingt. Wir schließen uns aus diesem Grund der Allianz an und bringen gleichzeitig unsere Stärken bei der Integration der Flüchtlinge weiter ein. Sportdeutschland mit seinen 90.000 Vereinen bietet ein soziales und organisatorisches Netzwerk, das vielen Flüchtlingen hilft, sich hier heimisch zu fühlen. Mit den Werten des Sports – gegenseitige Unterstützung, Fairness und Respekt – wollen wir den neuen Mitbürgern mehr Lebensfreude geben und gleichzeitig unserer gesellschaftlichen Rolle verantwortungsbewusst gerecht werden.“

    Alfons Hörmann, Präsident Deutscher Olympischer Sportbund

  • „Auch Werkstätten, Fabriken und Büros sind Orte der Begegnung. Dort erleben wir täglich, dass die Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlicher Kultur und Herkunft gut und reibungslos verläuft. Mit diesen Erfahrungen lässt sich Integration gestalten, weit über den Arbeitsplatz hinaus. Menschen, die gemeinsam etwas anpacken und sich kennenlernen, sind nicht mehr fremd.“

    Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes

  • „Die deutsche Wirtschaft tritt für ein weltoffenes Europa ein, in dem ausnahmslos jeder Mitgliedstaat die Menschenwürde und unsere demokratischen Grundwerte schützt. Menschen, die nach Europa flüchten, weil sie in ihrer Heimat an Leib und Leben bedroht sind, müssen hier Zuflucht erhalten. Das ist aber nur möglich, wenn jene Menschen, die nicht von Verfolgung und Gewalt bedroht sind, auch in ihre Heimatstaaten zurückgeführt werden. Asylsuchende mit Bleibeperspektive müssen ihren Beitrag leisten, damit ihre Integration gelingt. Sie müssen die grundlegenden Werte und Regeln unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens uneingeschränkt anerkennen.“

    Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

  • „Es gibt Zeiten, in denen es schwierig und anstrengend ist, den eigenen Werten treu zu bleiben. Eine solche Zeit erleben wir momentan in Deutschland und Europa. Die große Zahl der Flüchtlinge lässt Ängste und Sorgen aufkommen - und bei manchen auch die Versuchung, Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit zurückzustellen. Kein Zweifel: Realistische Lösungen sind gesucht, Überforderung muss vermieden werden. Aber unsere Gesellschaft darf darüber ihren moralischen Kompass und ihr Wertegerüst nicht vergessen. Daran zu erinnern, ist eine gemeinsame Aufgabe der gesellschaftlichen Kräfte. Deshalb beteiligt sich die katholische Kirche engagiert an der ‚Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat‘. Für uns ist klar: Barmherzigkeit kennt keine Grenzen.“

    Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

  • „Wir beobachten mit Sorge, wie die Debatte um Menschen in Not zunehmend ausgenutzt wird, um die Grenze des Akzeptablen in Richtung Hass und Gewalt zu verschieben. Die im Grundgesetz verankerten Werte und Pflichten gelten für alle: für Schutzsuchende, aber auch für die so genannten besorgten Bürger. Hass und Obergrenzen haben dort keinen Platz. Unsere Allianz von mehr als 50 Millionen Menschen begreift sich als Aufstand der Anständigen für ein nachhaltiges, offenes und tolerantes Deutschland in Europa.“

    Prof. Dr. Kai Niebert, Deutscher Naturschutzring

  • „Aufnahme und Integration der Geflüchteten: Dieser Herausforderung stellt sich die Freie Wohlfahrtspflege, vom ersten Tag an bis heute, mit Engagement und Empathie. Zusammen mit hunderttausenden ehrenamtlich Tätigen, darunter sehr viele Migrantinnen und Migranten. Darin zeigt sich die Kraft des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Mit dieser Kraft und klugen Konzepten kann Inklusion gelingen – zum Wohle aller.“

    Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (Mitgliedsverbände: AWO, Caritas, Parität, DRK, Diakonie, ZWST)

  • „Der Zentralrat der Juden in Deutschland unterstützt die Ziele der neuen Allianz aus tiefster Überzeugung. Werte wie Glaubens- und Gewissensfreiheit, der Schutz von Minderheiten sowie Toleranz und Respekt müssen immer wieder neu errungen, neu mit Leben erfüllt und verteidigt werden. Dies ist gerade der jüdischen Gemeinschaft – aus schmerzlicher Erfahrung – sehr bewusst. Deshalb werden wir immer für diese Werte kämpfen. Deshalb fordern wir sie auch von allen Menschen in unserem Land ein, unabhängig davon, ob sie bereits hier leben oder gerade zu uns gekommen sind. Gemeinsam müssen wir Antisemitismus und Rassismus entschieden entgegentreten. Wenn wir die Flüchtlinge erfolgreich in unsere Wertegemeinschaft integrieren, wird dies unser Land stärken. Dafür braucht es einen starken Zusammenhalt. Jeder einzelne Bürger ist aufgerufen, seinen Beitrag zu einer solidarischen und toleranten Gesellschaft zu leisten.“

    Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Why we’re involved

  • ‘There are no limits to human altruism and compassion. Especially when people are in desperate need of help. All of us – Muslims, Christians, Jews – must stand by this principle, with no ifs or buts! The polarisation of our society is a cause of great concern to us as German Muslims. Divisions are hiding our society’s strong cohesion and immense willingness to help, at the same time preventing us from seeing the opportunities that immigration offers for our future. We must now be ready to build this future together.’

    Zekeriya Altuğ. Coordination Council of Muslims

  • ‘Society must protect the weakest, especially in difficult times. That is why Christians throughout our country are working very hard to care for and integrate refugees. Within the Alliance for Tolerance, we are part of a broad coalition against racism, antisemitism, and hatred – regardless of politics. Germany is a tolerant country whose sense of responsibility does not end at its own borders.’

    Bishop Heinrich Bedford-Strohm, Council of the Evangelical Church in Germany

  • ‘All of us must actively take responsibility for mastering the great challenges the future holds to make sure that we can all live together in peace. This is why we have joined the alliance and will continue to make use of everything at our disposal to aid the integration of refugees. 90,000 German sports clubs make up a social and organisational network that helps many refugees to feel at home here. We want to take the values that sport embodies – mutual support, fair play, and respect – and help to make the lives of our new arrivals more pleasant while conscientiously fulfilling our role in society.’

    Alfons Hörmann, President of the German Olympic Sports Confederation

  • ‘Cultural diversity means having an interest in other cultures, showing respect for other cultures, and taking pleasure in communicating one’s own culture and language to others. Our constitutional values firmly reflect this form of identity and are the basis of cohesion in our society. Above all else, integration is a cultural challenge, both for us and those who come to us. Cultural integration is essential to ensure we can live together in peace.’

    Professor Christian Höppner, President of the German Cultural Council

  • ‘Workshops, factories, and offices are also places where people interact. Every day, people from different cultures and backgrounds manage to work together and get along without any problems. This experience can be applied, far beyond the workplace, to the process of integration. People who work together and get to know each other are no longer strangers.’

    Reiner Hoffmann, President of the German Trade Union Confederation

  • ‘German industry strongly advocates a tolerant Europe in which all member states protect human dignity and our fundamental democratic rights. Those who flee to Europe because they fear for their lives in their own countries must be given refuge. That is only possible, however, if those people who are not threatened by persecution and violence are returned to their home countries. Asylum seekers with prospects of permanent residence must help to ensure they are properly integrated. They must, without exception, accept the fundamental values and rules of our societies. ’

    Ingo Kramer, President of the Confederation of German Employers’ Associations

  • ‘There are times at which it is difficult and stressful to remain true to your own values. We’re currently going through a period of this in Germany and Europe. The great numbers of refugees are creating worry and anxiety – and, for some people, a tendency to put their own interests before readiness to help and common humanity. To be sure, we need realistic solutions and must not take on more than we can manage. But our society must also not forget its moral compass and common values. Keeping this in mind is our collective social responsibility. That’s why the Catholic Church is an active partner in the “Alliance for Tolerance, Solidarity, Democracy, and Constitutional State”. We are in no doubt: there are no limits to compassion.’

    Cardinal Reinhard Marx, Chairman of the German Bishops’ Conference

  • ‘We are concerned about how the debate surrounding people in need is increasingly being exploited to make hatred and violence acceptable. The values and duties enshrined in the constitution apply to everyone: those seeking our protection just as much as concerned citizens. There is no room for hatred or arbitrary limits. Our alliance of more than 50 million sees itself as a broad coalition of decent people taking a stand to promote a sustainable, welcoming, and tolerant Germany within Europe.’

    Kai Niebert, President of German League for Nature, Animal and Environment Protection

  • ‘Supporting the goals of the new alliance is a matter of fundamental conviction for the Central Council of Jews in Germany. Values such as freedom of faith and conscience, the protection of minorities, tolerance and respect must be fought for again and again, filled with new life, and defended. As we have learnt from painful experience, this is something that is particularly important to the Jewish community. That’s why we will always fight for these values. And it’s also why we want to see everyone in this country uphold them, irrespective of whether they already live here or are new to our shores. We must join hands to firmly oppose antisemitism and racism. Our country will be stronger if we can successfully integrate the refugees in our community of values. This requires strong societal cohesion. Every single citizen is called upon to contribute to a society based on solidarity and tolerance.’

    Dr Josef Schuster, President of the Central Council of Jews in Germany

  • ‘Taking in and integrating refugees is a challenge that the non-statutory welfare sector has been rising to with commitment and empathy from day one, assisted by hundreds of thousands of volunteers, among them many migrants. It is a powerful demonstration of societal cohesion, and inclusion will succeed with this strength and smart thinking – to the benefit of all.’

    Rolf Rosenbrock, President of the Federal Association of Non-statutory Welfare

Unterstützer

Impressum + Kontakt

Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt

Kontaktbüro Allianz für Weltoffenheit
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin
Telefon +49 30.240 60-0
E-Mail info@allianz-fuer-weltoffenheit.de

Vertretungsberechtigt

Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Presserechtlich verantwortlich

Maike Rademaker, DGB Bundesvorstandsverwaltung, Abteilungsleiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Gestaltung und Umsetzung

form4 GmbH & Co. KG, Schlesische Straße 26, 10997 Berlin
www.form4.de

Fotonachweis: DGB/Simone M. Neumann (Reiner Hoffmann), DITIB (Dr. Zekeriya Altuğ), HeikeRost.com (Heinrich Bedford-Strohm), Laurence Chaperon (Ingo Kramer), Erzbischöfliches Ordinariat München (Kardinal Reinhard Marx), Der Paritätische Gesamtverband (Prof. Dr. Rolf Rosenbrock), Andreas Kneitz/Zentralrat der Juden (Dr. Josef Schuster), Tim Flavour (Prof. Christian Höppner), DOSB/Torsten Silz (Alfons Hörmann), Frank Bruederli (Prof. Dr. Kai Niebert).